Das blutige Penis-Drama von Hannover.
Es passierte in der 10. Minute, bei einem Zweikampf an der Außenlinie.
Yankow erzählt: „Ich bin reingegrätscht. Mein Gegenspieler, der Frankfurter Köhler, hat mir mit dem Fuß in den Unterleib getreten. Mit dem Stollen muß er an meinen Penis gekommen sein. Es tat höllisch weh.“
Yankow spielte weiter, bis er bemerkt: Die Hose ist voller Blut. „Dann bin ich sofort zur Außenlinie.“
In der Kabine sah er genau, was geschehen war. Die Penis-Haut war vier Zentimeter lang eingerissen. Es blutete stark.
96-Arzt Dr. Wego Kregehr, ein Chirurg, versorgte die Wunde mit „Dermobond“, einem speziellen Gewebekleber. Darüber kam ein Klammer-Pflaster und ein Abdeckpflaster. Yankow („Ich hatte kaum noch Schmerzen“) spielte weiter. Nach der Pause, in der die Pflaster gewechselt wurden, gelang ihm sogar das 2:0.
Was für ein tapferer Fußball-Held!
Nach Spielschluß mußte Dr. Kregehr in der Kabine noch einmal tätig werden. Er spritzte Yankow ein Betäubungsmittel in den Penis.
Der Arzt: „Chavdar war sehr tapfer.“ Dann nähte er die Wunde mit sechs Stichen. Kregehr: „Das war notwendig, damit sie ihm z.B. bei einer nächtlichen Erektion nicht wieder aufreißt.“
Yankow: „Am Abend tat es wieder richtig weh. Ich bin zu Hause geblieben, weil die Schmerzen so groß waren. Ich habe nicht gut geschlafen.“
Gestern fühlte er sich etwas besser, fuhr sogar schon wieder Rad. Freitag werden die Fäden gezogen – rechtzeitig vorm Spiel gegen Bayern. Haut er dann auch Kahn einen rein?
TimOsman