Blijf maar lekker tegengeluiden geven, hoor - de vóór-geluiden waren, zijn én blijven veel sterker:
Borussia Dortmund-Aktie: Bayern wetzen die Messer – droht ein Kursrückschlag?
26.02.2013 09:24 Uhr
Jochen Kauper
Nach den Halbjahreszahlen steht für Borussia Dortmund die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm. Am Mittwoch trifft die Mannschaft von Jürgen Klopp in Viertelfinale des DFB-Pokals auf den FC Bayern München. Auf welche Kursreaktionen müssen sich die Aktionäre einstellen?
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Am Mittwoch wird es ernst für den BVB. Dann steht das Pokalspiel beim FC Bayern München auf dem Programm. Das Spiel ist nicht ganz ohne Brisanz, schließlich haben die Bayern schon sechs Mal nicht mehr gegen die Dortmunder gewonnen, zudem ist das BVB der amtierende Titelverteidiger.
Starke Entwicklung
Zu Beginn der Woche stand der BVB erst einmal mit den Halbjahreszahlen im Fokus. Dabei hat der Revierklub seinen wirtschaftlichen Höhenflug fortgesetzt. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/13 stieg der Umsatz um 22,4 Prozent auf 124,1 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn kletterte leicht um 0,8 Millionen auf 17,5 Millionen Euro. Der BVB steuert nun auch im Gesamtjahr auf eine neue Höchstmarke zu. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte der Bild am Sonntag bereits gesagt, er habe die Hoffnung, erstmals über 250 Millionen Euro Umsatz zu erreichen. „Unser Grundprinzip wird allerdings auch weiterhin lauten: Nachhaltigkeit geht vor Schnelligkeit", sagte Watzke am Montag.
Magisches Dreieck
Seit Klopp bei der Borussia das Traineramt übernommen hat, ist der Club aus dem deutschen Mittelmass an die Spitze gestürmt. Neben Klopp spielt Sportdirektor Michael Zorc eine entscheidende Rolle beim BVB. Er bewies in den letzten Jahren bei den Transfers immer wieder ein goldenes Händchen. Oder Hans-Joachim Watzke. Die hervorragende wirtschaftliche Entwicklung der Borussia ist alleine Watzke zu verdanken.
Luft nach oben
Der Ruhrpottclub kam im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 auf einen Umsatz von 215 Millionen Euro. Dennoch, der BVB ist an der Börse lediglich 185 Million en Euro wert. Im Vergleich dazu bringt es Manchester United auf einen Marktwert von umgerechnet 2,5 Milliarden Euro. Mit einem Umsatz von 396 Millionen Euro liegen die Red Devils nach Angaben der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Deloitte noch deutlich vor Borussia Dortmund. Die Gelb-Schwarzen kommen auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von acht. Für Manchester United sind die Anleger bereit, ein aberwitizges KGV von fast 40 auf den Tisch zu legen. Egal wie die Partei am Mittwoch in München ausgeht, vielmehr entscheidend ist das weitere Abschneiden in der Champions League sowie der Fußball Bundesliga. Die BVB-Aktie hat Potential bis 4,20 Euro.